Energie-Ratgeber: Wissenswertes rund um das Thema Energie

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Für alle

Die Fallen der Stromrechnung

Markus Aichholzer, Geschäftsführer bei best connect, erklärt Ihnen, wie Sie die einzelnen Positionen in der Stromrechnung finden und warum Sie gerade bei Neukundenrabatten aufpassen sollten.

Quick Tipp

Schlau in drei Sekunden. Lernen Sie mit unserer Grafik!

Die Tricks der Billigstromanbieter

Bestens verschleiert, entpuppt sich der Toptarif als wahrer Floptarif. Wir klären auf und zeigen, wie fies die Tricks sind und worauf Sie achten müssen.

Undurchsichtige Tarifpakete

Vorsicht vor verlockenden Flatrate-Paketen. Diese Pakettarife sind nur günstig, wenn tatsächlich der vereinbarte Strom verbraucht wird. Geschieht das nicht, zahlt man drauf. Auch auf Vorauskasse sollten Sie besser verzichten. Geht der Billiganbieter pleite, ist das bezahlte Geld auch futsch.

Jedes Jahr wird teurer

Lesen Sie das Kleingedruckte: Der Top-Tarif mit Top-Bonus gilt nur für ein Jahr. Rechnet man den Bonus heraus, merkt man schnell, dass bereits im zweiten Jahr die Rechnung satt ansteigt. Der Preisvorteil wird zum Verlustgeschäft.

Bonus nicht ausbezahlt

Sie haben einen Tarif mit Bonus gewählt. Dann checken Sie auf jeden Fall Ihre Rechnung nach Ablauf der Frist. Viele Anbieter lassen die Bonuszahlung einfach unter den Tisch fallen. Wird er nicht unter den Teppich gekehrt, erschweren viele Anbieter das Einlösen: Bonusschecks werden postalisch ausgeschickt und müssen dann umständlich eingelöst werden.

Preiserhöhung geschickt versteckt

Erhöht ein Stromanbieter die Preise, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu. Damit Sie als Kunde nicht auf die Idee kommen, dieses zu nützen, werden die Infoschreiben so formuliert, dass man sie überliest.

Tarifwirrwarr und Gratisstrom

Manche Anbieter haben sogenannte Floattarife im Angebot: Diese Tarife orientieren sich nach Börsenpreisen, das heißt, steigen die Preise an der Börse, steigt auch der Strompreis. Andere Tarife sind abhängig vom verbrauchten Strom: Kunden bekommen x Monate Gratisstrom zugesagt - im Kleingedruckten finden sich dann die Bedingungen. Gratis ist der Strom nur, wenn ein gewisser vorgeschriebener Verbrauch eingehalten wird. Überschreitet man diesen, zahlt man Länge mal Breite drauf.

Information zahlt sich aus

Informieren Sie sich genau, bevor Sie Ihren Tarif wechseln, und wenden Sie sich an seriöse Stellen, die Ihren Tarif unter die Lupe nehmen und einen möglichen Anbieterwechsel übernehmen.

9 Gründe, bei best connect zu sein

Wir sind der Energieeinkaufsexperte auch für Ihr Unternehmen. Überzeugen Sie sich von unseren Leistungen!

  1. Sparen Sie Bares: Mit best connect sparen Sie ohne Aufwand Zeit und Kosten. Und das nicht nur fürs erste Jahr, sondern dauerhaft.

  2. Lohnt sich bei geringem Verbrauch: Als Mitglied profitieren Sie, egal wie viel Energie verbraucht wird.

  3. Exklusivtarif: best connect managt den Energieeinkauf für mehr als 13.000 Unternehmen in ganz Österreich. Unabhängig und neutral setzen wir diese Verhandlungsmacht ein und erzielen jedes Jahr exklusive Großabnehmertarife.

  4. Sie stehen im Mittelpunkt: Bei best connect steht das individuelle Mitglied im Mittelpunkt. Sie erhalten auf Ihre Anfordernisse abgestimmte, individuelle Beratung.

  5. Garantiert sicher: Als Mitglied bei best connect können Sie sich entspannt zurücklehnen. Wir garantieren Ihnen eine sichere Versorgung mit Energie zum bestmöglichen Preis.

  6. Privat und geschäftlich: Nicht nur Unternehmen sparen mit best connect. Nutzen Sie unser Service auch für Ihren privaten Stromhaushalt.

  7. 100 Prozent saubere Energie: Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Über best connect beziehen Sie die Energie aus Ökostrom und Wasserkraft.

  8. Win-Win-Situation: best connect arbeitet unabhängig und rein erfolgsorientiert. Das heißt für Sie: best connect erhält erst ein Honorar, wenn Sie sparen. Die Höhe Ihrer Ersparnis bestimmt das Honorar.

  9. Vertrauen: Seit 2001 sind wir der unabhängige Energieeinkaufsexperte für unsere Mitglieder. Wir kennen den Strom- und Gasmarkt und haben für über 13.000 Unternehmen rund 100 Millionen Euro gespart.
Was Sie beim Energiesparen falsch machen

Testen Sie Ihr Wissen rund um Energiesparfehler im Büro!

Anzahl Fragen: 5

Energiesparfehler

Frage 1 von 5
Drehen Sie die Raumtemperatur im Büro manchmal zurück, um Geld zu sparen? Wie viel bringt eigentlich das Senken eines Grads an Einsparung?
Frage 2 von 5
Klar, den Kühlschrank regelmäßig innen zu reinigen, ist eine Frage der Hygiene. Wussten Sie aber, dass auch der Wärmetauscher auf der Rückseite des Kühlschranks zweimal jährlich entstaubt werden sollte? Warum ist das so?
Frage 3 von 5
Das Warmwasser ist ein versteckter Energiegroßverbraucher. Wie hoch sollte die Speichertemperatur für Warmwasser sein?
Frage 4 von 5
Haben Sie auch eine automatisierte Heizungs- und Klimatisierungsanlage? Wissen Sie, um wie viel Grad über der gewünschten Raumtemperatur für die Heizung die Kontrolltemperatur für die Inbetriebnahme der Klimaanlage eingestellt sein sollte?
Frage 5 von 5
Sind Sie der Meinung, dass der Wechsel alter Glühlampen auf LED-Lampen kaum Kosten spart, weil genauso viel Strom verbraucht wird? Wissen Sie aber, wie viel Watt bei einer "alten" Glühbirne 11 Watt bei einer LED-Lampe entsprechen?

Für Unternehmer

Die Mythen des Energiesparens

Das Thema Energiesparen ist in aller Munde. Viele Meinungen - viele Mythen, was denn nun am meisten Energie spart. Wir klären über die gängigsten Energiesparirrtümer auf und zeigen auf, wo Sie tatsächlich Energie sparen können.

Mythos 1: Die Heizung außerhalb der Öffnungszeiten abzudrehen, spart Strom

Klingt logisch: Heizung aus – kein Energieverbrauch – keine Kosten. Und würde auch zutreffen, müsste nicht das Büro am nächsten Tag mit voller Kraft wieder auf Arbeitstemperatur gebracht werden. Räume sollten immer gleichmäßig beheizt werden und nie unter 16 Grad auskühlen. Optimal ist eine Absenktemperatur um 2 bis 3 Grad. Ist diese niedriger, frisst der Energieaufwand, der zum Aufheizen der Räume benötigt wird, jede Ersparnis auf und kann den Energieverbrauch sogar noch steigern.

Mythos 2: Reduzierung der Raumtemperatur bringt nichts

Greifen Sie auf dem Weg zum Büro lieber zum Pulli als zum Shirt. Das Absenken der Raumtemperatur um 1 Grad bringt eine Energieersparnis von bis zu 6 Prozent.

Mythos 3: Der Laptop verbraucht gleich viel Strom wie ein Standgerät

Hier sind versteckte Energiefresser am Werk. Wer seine Standgeräte gegen moderne Laptops austauscht, spart rund 50 Prozent an Stromkosten. Damit hat sich die Neuanschaffung in kurzer Zeit amortisiert.

Mythos 4: Ladegeräte verbrauchen Strom nur dann, wenn sie ein Gerät aufladen

Leider nein. Ladegeräte brauchen immer Strom, wenn sie an das Stromnetz angeschlossen sind - auch dann, wenn Laptop und Smartphone ausgeschaltet sind. Daher gilt: Unbenützte Ladegeräte immer ausstecken. Auch das Verharren im Standbymodus kostet im Schnitt pro Gerät knapp 120 Euro pro Jahr.

Mythos 5: LED-Lampen kosten viel und bringen nur wenig

Ein Tausch von normalen Glühlampen auf LED-Lampen rechnet sich. Hundert 11-Watt-LED-Leuchten, die jeweils eine 60-Watt-Birne ersetzen, sparen in acht Jahren mehr als 5.000 Euro an Stromkosten. Grundsätzlich hat sich eine LED-Lampe bereits nach drei Jahren amortisiert. Zusätzlich können durch schlaue Automatisierungstechniken - wie Zeitsteuerung, Dämmerungsschalter und Bewegungsmelder - die Kosten effizient gesenkt werden.

Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage?

Franz Glabischnig von der KELAG gibt wertvolle Tipps zur Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage.
Schauen Sie rein!

Das sind die Energiefresser in einem Büro

Die kostengünstigste Energie ist immer die, die nicht gebraucht wird. Lesen Sie hier, welche Energiesparmaßnahmen im Büro auch wirklich etwas bringen.

Genaue Anleitungen und Tipps finden Sie hier.

Schon gewusst?

Das sind die Topenergieverbraucher im Unternehmen.

Das sind die Energiefresser in einem Friseurbetrieb

Energie wird beim Friseur ständig benötigt. Wo Sie einsparen können und welche Geräte am meisten Energie verbrauchen, lesen und sehen Sie hier.

Energiefresser Friseure

Genaue Anleitungen und Tipps finden Sie hier.

Das sind die Energiefresser in einer Bäckerei

In Bäckereien schlummert ein enormes Energiesparpotenzial. Wie viel welche Maßnahmen bringen, erfahren Sie hier.

Genaue Anleitungen und Tipps finden Sie hier.

Das sind die Energiefresser in einem Hotel

Rund 5 Prozent des gesamten Jahresumsatzes muss ein Hotelbetrieb für Wärme und Strom ausgeben. Wie Sie dabei sparen können, sehen und lesen Sie hier.

Genaue Anleitungen und Tipps finden Sie hier.

Für Landwirte

Photovoltaik-Anlagen erfolgreich einsetzen

Friedrich Brunner ist Landwirt und jahrelanges Mitglied bei best connect. Er gibt wertvolle Tipps, worauf bei der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage zu achten ist.

Vor der Errichtung ist die persönliche Beratung mit einem Experten ein Muss

Ein Tipp von Friedrich Brunner: Lassen Sie sich vor der Entscheidung unbedingt persönlich von einem Experten beraten. Denn nicht immer lohnt sich die Investition in Sonnenstrom.

Möglichst lange Sonnenscheindauer

So einfach lautet die Empfehlung des Landwirts. Schon ein kleiner Schatten, verursacht durch ein Kabel oder ein paar Äste, kann ein ganzes Modul lahmlegen. Deshalb sollte man ganz besonders auf die unterschiedliche Sonneneinstrahlung im Sommer und im Winter achten.

Photovoltaik eignet sich besonders für energieintensive Landwirtschaften

Friedrich Brunner betreibt eine Ferkelzucht und benötigt dafür stromfressendes Wärmelicht. Tagsüber verbraucht die Landwirtschaft somit 80 Prozent des produzierten Sonnenstroms.

Achten Sie bei der Errichtung der Photovoltaik-Anlage auf die versteckten Kosten

Bei den Kosten heißt es aufpassen, denn oft berücksichtigt man nur den Preis der Photovoltaik-Anlage samt Installation. Bei Friedrich Brunner kamen noch um die 2.000 Euro zusätzlich für die Verkabelung zum Stall und die Anbindung des Zählerkastens zur Hauptleitung dazu. Dafür gibt es aktuell attraktive Förderungen.

Bei energieintensiven Landwirtschaften amortisieren sich die Investitionen innerhalb von wenigen Jahren

Trotz der Investitionen von rund 10.000 Euro lohnt sich die Investition in den Sonnenstrom. Laut Brunners Berechnungen sollte sich seine Anlage nach zehn Jahren amortisiert haben.

Energieeinspeisung bringt kaum Geld

Den produzierten Sonnenstrom einzuspeisen, lohnt sich bei neuen Anlagen kaum. Der Grund: Für 1 kWh Strom erhalten Sie aktuell nur um die 4 Cent. Steuern, Netzkosten und die Gebühren der Netzbetreiber verhindern bessere Preise. Landwirt Brunner bekommt jährlich somit nur um die 50 Euro von seinem Stromanbieter.

Verbrauchen Sie möglichst viel Sonnenstrom selbst

Eine Photovoltaik-Anlage eignet sich besonders für Landwirtschaften, die tagsüber einen hohen Eigenverbrauch an Strom haben. Friedrich Brunner und seine Frau achten deshalb darauf, dass ein Gerät wie die Waschmaschine nur tagsüber betrieben wird.

Sonnenkraft für unsere Schweinezucht

Friedrich Brunner erklärt im Video, warum sich seine Photovoltaik-Anlage für seinen Betrieb rechnet.

Diese Förderungen gibt es auch für Ihre Photovoltaik-Anlage

Wann rechnet sich eine Anlage und wie viel Förderungen können ausgeschöpft werden?
Photovoltaik-Anlagen sind gerade für Landwirte eine interessante Alternative zur Stromerzeugung.

Im ländlichen Bereich haben Bauern den Vorteil, durch Ställe große Dachflächen zur Verfügung zu haben, die mit einer Photovoltaik-Anlage ausgerüstet werden können. Landwirtschaftliche Betriebe benötigen viel Strom und können so aus der natürlichen Quelle Sonnenlicht schöpfen. In Gesamtösterreich werden bereits gut 30 Prozent vom Gesamtstrom aus erneuerbarer Energie hergestellt. Davon produzieren rund 937 GWh Photovoltaik-Anlagen im ganzen Land.

Die Vorteile einer Photovoltaik-Anlage

  • Sie leisten einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emission.
  • Sie nutzen eine unerschöpfliche Energiequelle - die Sonnenenergie.
  • Sie werden unabhängiger in Ihrem Strombezug.
  • Sie setzen auf eine Stromproduktionsmöglichkeit mit einer langen Lebensdauer von bis zu 45 Jahren.
  • Die Stromproduktion ist geräusch- und geruchslos.

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Investitionskosten für eine Photovoltaik-Anlage im Schnitt in 10 bis 15 Jahren amortisieren. Danach verdienen Sie mit Ihrer Anlage bares Geld - eine erstklassige Kapitalanlage, die sich gleich mehrfach rechnet. Zusätzlich werden Photovoltaik-Anlagen auch von Land und Bund gefördert.

Fördervoraussetzungen und Auszahlung

Pro Antragsteller und Standort kann nur für eine Photovoltaik-Anlage um Förderung angesucht werden. Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen größer als 5 Kilowatt peak und bis inklusive 30 Kilowatt peak. Einreichen können alle österreichischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe mit entsprechender Betriebsnummer aus Gemeinden mit einer Einwohnerzahl unter 30.000. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Die Förderpauschale für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen beträgt 275 Euro/Kilowatt peak bzw. für gebäudeintegrierte Anlagen 375 Euro/Kilowatt peak.

Fördervoraussetzung ist, dass die Anlage fachgerecht installiert wird und der Förderantrag noch vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung erfolgt. Es ist aber möglich, eine bereits bestehende Photovoltaik-Anlage zu erweitern und dafür Förderungen zu beantragen.


Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

 

Quelle: www.klimafonds.gv.at, www.pvaustria.at, Landwirtschaftskammer

Für Industrie

Was sind die Kostenfallen in einem Industriebetrieb?

Testen Sie Ihr Wissen rund um die großen Stromfresser in Industriebetrieben.

Anzahl Fragen: 6

Kostenfallen in Industriebetrieben

Frage 1 von 6
Strom kostet Geld. Viel Geld. Im Vergleich zum Rohstoff Erdgas sogar ein Vielfaches. Aber um wie viel ist elektrische Arbeitskraft teurer als durch Erdgas produzierte?
Frage 2 von 6
Wann hat sich im Schnitt eine LED-Lampe amortisiert?
Frage 3 von 6
Wenn Druckluftsysteme optimal eingestellt und abgestimmt sind, kann viel Energie gespart werden. Wie viel Energieeinsparungsmöglichkeiten gibt es für die Industrie?
Frage 4 von 6
Um wie viel Prozent kann der Gesamtenergieverbrauch der Industrie durch energieeffizienten Einsatz von Beleuchtung gesenkt werden?
Frage 5 von 6
Wie viel Energie spart man, wenn man statt Standgeräten Laptops verwendet?
Frage 6 von 6
Was sind die Energieverbrauchsspitzenreiter in Industriebetrieben?
So viel Einsparpotenzial schlummert in Ihrem Industriebetrieb

Druckluft, Pumpen und Ventilatoren sind wahre Stromfresser in Industriebetrieben. Wo die größten Energieeinsparpotenziale liegen, erfahren Sie hier.

Ohne Energie läuft in Industriebetrieben rein gar nichts. Die größten Kostenfallen sind elektrische Antriebe und davon angetriebene Aggregate: Besonders Druckluft, Pumpen und Ventilatoren sind wahre Stromfresser. Die größten Einsparpotenziale könnten demnach besonders durch den Einsatz energieeffizienter Pumpen, effizienter Beleuchtung und effizienter Lüftungs- und Druckluftsysteme ausgeschöpft werden. Auch beim Brennstoffverbrauch gibt es ein erhebliches Einsparpotenzial.

Was heißt das nun im Detail?

Was wenige wissen: Druckluft ist eine der teuersten Energieformen. Natürlich kostet die Luft selbst nichts - allerdings ist die benötigte elektrische Energie umso teurer: Stromarbeitskraft ist viermal so teuer wie die von Gas oder Öl. Es gilt also immer: Je öfter ein Kompressor anspringt, um gleichmäßigen Druck im Luftsystem zu halten, desto teurer wird es. Druckluftanlagen verlieren auf verschiedenen Wegen Energie: Undichte Stellen und durch ungenutzte Wärmeentwicklung, aber auch Verunreinigungen, Anschlussfehler und mangelhafte Regelungen sorgen dafür, dass Energiekosten in die Höhe getrieben werden.


Wie kann man Druckluft effizient einsetzen?

  • Überprüfen Sie regelmäßig Ventile und Rohre.
  • Steuern Sie Kompressoren mittels Zeitschaltuhren.
  • Halten Sie Ihre Technik auf neuestem Stand.
  • Nutzen Sie die Abwärme.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Das perfekte Strom­beschaffungs­modell für Ihr Unternehmen

Die Energie wird an der Börse gehandelt. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Strombezugsmodelle und ihre Vor- bzw. Nachteile.

Klar, bei Aktien denkt man schnell an Börsen wie die Wall Street. Aber bei Energie? Dabei richten sich auch hier die Preise nach den Kursen der Strombörse, egal ob Privathaushalt oder Industriebetrieb. An dieser Börse werden zwei Arten von Strom gehandelt:

  • Base - der Strom für die Grundlast.
    Also der Strom, der "immer" verbraucht wird. Dieser Strom ist etwas günstiger.
  • Peak - der Strom, der zu Spitzenzeiten wie Mittag verbraucht wird.
    Dieser Strom ist etwas teurer.


So wird festgestellt, wie viel Base- und Peak-Strom Ihr Betrieb benötigt
Um das Verhältnis von Base- und Peak-Strom zu berechnen, wird ein Lastenprofil erstellt: Der Stromverbrauch eines ganzen Jahres wird auf Viertelstundenwerte aufgeteilt. Wobei - in der Realität wird das nur bei Betrieben mit einem jährlichen Stromverbrauch über 100.000 kWh mittels Lastprofilzähler individuell gemessen. Wenn Ihr Betrieb jährlich unter 100.000 kWh verbraucht, wird Ihrem Stromzähler ein sogenanntes Standardlastprofil zugeordnet.  Gewerbebetriebe erkennen es an der Buchstaben-Zahlen-Kombination "G0". Landwirtschaften wiederum tragen das Kürzel "L0".

Jetzt Strom für die kommenden Jahre kaufen
Strom für die Zukunft kaufen - geht das? Ja klar! Wenn Ihnen der voraussichtliche Strombedarf und der Anteil an Base und Peak bekannt sind, müssen Sie nur noch festlegen, für welchen Zeitraum Sie den Strom benötigen - für einen Monat, ein Quartal oder ein ganzes Jahr. Je nach Lieferant können Sie die Energie sogar bis zu vier Jahre im Voraus beschaffen. Das ist deshalb sinnvoll, weil sich die Preise an der Strombörse ändern. Wenn Sie also einen günstigen Zeitpunkt erwischen, dann können Sie über einen langen Zeitraum billig gekaufte Energie nutzen. Wie es aber bei Börsen so ist, schwanken die Kurse. Und das bedeutet für Sie immer auch ein Risiko.

Damit Sie das Anschaffungsrisiko für sich gut einschätzen können, gibt es vier Beschaffungsmodelle:

  • Stichtagsbeschaffung: die riskanteste Art, Energie zu kaufen.
    Sie beschaffen sich die gesamte Menge für ein Belieferungsjahr zu einem bestimmten Zeitpunkt. Ob der Zeitpunkt wirklich gut ist, wissen Sie natürlich erst nach diesem Jahr.
  • Strukturierte Beschaffung: die risikoreduzierte Variante.
    Hier kaufen Sie die Energie in Tranchen - halbjährlich, quartalsweise, monatlich oder gar wöchentlich über mehrere Jahre im Voraus. Klingt gut und ist auch sicherer. Aber: Die Mindestmenge beträgt etwa 8 GWh Jahresverbrauch. Kleine Betriebe können diese sinnvolle Beschaffungsart nur im Rahmen einer Einkaufsgemeinschaft nutzen.
  • Floatermodelle: der kurzfristige Kauf.
    Sie kaufen die Energie immer monatlich oder quartalsweise im Voraus.
    Bei sinkenden Preisen ein echter Vorteil, bei steigenden kann das sehr teuer werden.
  • Tarifpreismodell: der Klassiker für Betriebe mit einem Jahresverbrauch unter 100.000 kWh.
    Energielieferanten beschaffen die gesamte benötigte Menge an Energie für Tarifkunden aufgeteilt über mehrere Jahre im Voraus, wöchentlich aufgeteilt. Somit wird das Risiko durch Preisschwankungen reduziert. Aufgrund des durchschnittlichen Beschaffungspreises über die gesamte Beschaffungsperiode ergibt sich der Strompreis für den Kunden. Das hat einen Nachteil: Die Preiskalkulation ist oft nicht nachvollziehbar.

Die ideale Beschaffungsstrategie
Nutzen Sie Einkaufsgemeinschaften. Denn das klare Ziel sollte für Ihren Betrieb sein, beim Stromlieferanten den günstigeren Base-Anteil möglichst hoch zu halten. Und das erreichen Sie mit einer Einkaufsgemeinschaft, weil hier die Lastkurven aller Mitgliedsbetriebe einberechnet werden. Der gesamte Base-Anteil steigt dadurch und der Peak-Anteil sinkt. Ein echter Preisvorteil also für Ihr Unternehmen!

Deshalb gilt:

  • Rechtzeitiges Reagieren auf Preissteigerungen oder -reduktionen geht nur durch ständige Marktbeobachtung.
  • Erst nach einer externen Beratung durch Experten folgt die Entscheidung über das Beschaffungsmodell.
  • Ein externes Energiemanagement übernimmt idealerweise Ausschreibungen und Verhandlungen.

Für Filialisten

Stromtankstelle für Filialisten

Stefan Forst von der KELAG erklärt im Video, was eine Stromtankstelle für Filialisten bringt und mit welchen Kosten zu rechnen ist.
Schauen Sie rein!

Fallen für Filialisten! So bewahren Sie den Überblick

Mehrere Filialen verursachen hohe Energiekosten und durch oft verschiedene Energieversorger auch einen enormen bürokratischen Aufwand. Wie Sie diesen eindämmen und Ihr Einsparungspotenzial am besten nutzen, lesen Sie hier.

Eine detaillierte Verbrauchsaufstellung ist oft nur schwer möglich, weil einzelne Energiefresser nur unzureichend erfasst sind und kontrolliert werden. Energieeinsparpotenziale bleiben daher oft unentdeckt und führen in weiterer Folge zu immer höheren Energieausgaben.

Optimieren Sie daher jede einzelne Filiale nach besten Möglichkeiten. Oft bringen bereits kleine Adaptierungen eine satte Ersparnis. Was sind nun die größten Fallen, in die Filialisten oft tappen? Und was können Sie dagegen tun?

Viele Standorte - viel Energieverbrauch:
Tipp 1: Vergleichen Sie die Geräte an den verschiedenen Standorten. So lassen sich Einschaltrhythmen und  Unterschiede im Stromverbrauch erkennen und gegebenenfalls anpassen. Es gibt bereits computerbasierte Systeme, die alle Filialen miteinander vernetzen. Sie schaffen einen umfassenden Blick aus der Vogelperspektive und machen die Energieschwerverbraucher sichtbar. Denn ein fehlender Überblick ist oft der Grund für viel zu hohe Energiekosten.

Viele Standorte - hohe Energiekosten:
Tipp 2: Setzen Sie in den einzelnen Filialen Maßnahmen zum effizienten Energieverbrauch. Steigen Sie um auf LED-Lampen und verwenden Sie in Sozialräumen Bewegungsmelder oder Lichtsensoren für Beleuchtung. Optimieren Sie die Ein- und Ausschaltzeiten, indem Sie Leistungsspitzen und Verbrauchsrhythmen erfassen. Im Detail können Sie gleiche Geräte in den einzelnen Filialen gegenüberstellen, erhalten einen guten Überblick über ortsspezifische Gegebenheiten und können Filiale für Filiale die Kosten optimieren.

Viele Standorte - verschiedene Energieversorger:
Tipp 3: Je weniger unterschiedliche Energieversorger Sie haben, umso besser. Denn je verschiedener die Energieversorger, desto stärker variieren die Preise und damit auch Ihre Kosten. Damit Sie den Überblick bewahren, sollten im Laufe der Zeit all Ihre Standorte zum selben Stromanbieter wechseln.

Mitarbeiter schulen:
Tipp 4: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang mit Energieressourcen. Benennen Sie an jedem Standort einen Mitarbeiter, der mögliche Energiesparmaßnahmen erhebt und umsetzt.

Kontakt

best connect

Unternehmergemeinschaft GmbH

Siriusstraße 32

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43 463 50 77 22, Fax-DW: 52,

energiepool@bestconnect.info

Mitglieder­meinungen

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