Leitfaden mit Tipps und Wissenswertem

Strompreis – Ihr einfacher & umfassender Überblick

Der Strompreis in Österreich – alle haben damit zu tun, die wenigsten kennen sich damit aus. Damit Sie nicht länger im Dunkeln tappen, bieten wir einen detaillierten Überblick. Angebot und Nachfrage, staatliche Maßnahmen oder die Dynamik des Energiemarktes – die Einflussfaktoren auf den Strompreis sind mannigfaltig.

Tipps, Tricks & Wissenswertes

Alles zum Thema Strompreis

Stromrechnung erklärt: Bild zeigt eine Stromabrechnung mit Euro-Geldscheinen, Taschenrechner und Glühbirne auf einem Holztisch.

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Unser Gesamtstrompreis für Endverbraucher in Österreich setzt sich aus drei Hauptbestandteilen zusammen: Energiepreis, Netzentgelte sowie Steuern und Abgaben.

Der Strompreis in Österreich ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Marktmechanismen, Infrastrukturkosten und staatlichen Abgaben. Wer hier den Durchblick hat, kann fundierte Entscheidungen treffen und mögliche Einsparpotenziale erkennen.

Einflussfaktoren auf den Energiepreis

Der Energiepreis wird maßgeblich durch die sogenannte Merit-Order beeinflusst. Dieses Prinzip ordnet Kraftwerke nach ihren Grenzkosten, also den Kosten für die Produktion einer zusätzlichen Kilowattstunde Strom. Kraftwerke mit den niedrigsten Grenzkosten werden zuerst eingesetzt. Der Marktpreis für Strom wird durch das zuletzt benötigte, teuerste Kraftwerk bestimmt, das zur Deckung der Nachfrage eingesetzt wird. Dieses System sorgt dafür, dass erneuerbare Energien mit niedrigen Grenzkosten den Strompreis senken können, indem sie teurere Kraftwerke verdrängen.

Strommast vor blauem Himmel – Symbol für Stromnetz und Strompreis in Österreich.

Warum schwankt der Strompreis?

Der Strompreis ist launisch wie das Wetter. Doch warum diese Schwankungen? Ganz einfach: Angebot und Nachfrage bestimmen, was auf der Rechnung steht. Steigt der Energieverbrauch im Winter oder gibt es zu wenig Wind und Sonne für erneuerbare Energien, steigen die Preise.

Fossile Brennstoffe spielen ebenfalls eine Rolle – je teurer Gas und Öl, desto höher die Stromkosten. Dazu kommen Netzgebühren, politische Entscheidungen und weltweite Krisen. Klingt chaotisch? Ist es auch – vorausgesetzt man muss sich selbst darum kümmern. best connect hat immer ein wachsames Auge auf den Markt und kann Strompreisschwankungen mit klugen Tarifwechseln und Großabnehmertarifen abfedern.

Energiekrisen

Ein gutes Beispiel für die Schwankungen des Strompreises ist die Energiekrise 2022 in Europa. Durch den stark reduzierten Gasimport aus Russland nach Beginn des Ukraine-Kriegs stiegen die Preise für Erdgas massiv an. Da Gas ein wichtiger Energieträger für die Stromerzeugung ist, zog dies auch die Strompreise in die Höhe.

Staatliche Maßnahmen

Nach dem Ausbau erneuerbarer Energien und staatlichen Eingriffen wie der Strompreisbremse sanken die Preise 2023 wieder deutlich. 2025 wurde die Strompreisbremse wieder abgeschafft. Dieses Beispiel zeigt, wie geopolitische Ereignisse und politische Maßnahmen den Strompreis massiv beeinflussen können.

Entwicklung des Strompreises in Österreich

Wenn wir die Entwicklung des Strompreises in Österreich in den letzten Jahren unter die Lupe nehmen, ergibt sich folgendes Bild (Quelle: Statistik Austria, Wikipedia):

Strompreis Entwicklung: Tabelle zeigt die Entwicklung des Strompreises von 2010-2023.

Einsparpotenziale erkennen

Der Strompreis lässt sich natürlich auch durch schlaue Energiesparmaßnahmen senken.

Schauen Sie sich unsere Praxistipps zum Energiesparen im Unternehmen an. Von Bewegungsmeldern über den Ruhemodus bei Computern – wenn alle an einem Strang ziehen, ist Stromsparen ganz leicht. Auch unsere Tipps zum Energiesparen im Haushalt sind wichtig, um Energiekosten dauerhaft zu senken.

Anbieterwechsel und Strompreis Vergleich

Die Strompreise in Österreich variieren je nach Anbieter, Tarif und Region und liegen zwischen 20 und 40 Cent. Ein Anbieterwechsel kann mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Und trotzdem bleiben viele Unternehmen und Haushalte jahrelang beim gleichen Anbieter. Warum? Ein Stromtarif Vergleich ist zeitintensiv und mühsam. Zudem sind Transparenz und Kostenwahrheit auf den Vergleichsportalen kaum möglich. Manche Anbieter locken mit Neukundenboni, die nach einem Jahr wegfallen. Billige Stromanbieter arbeiten oft mit Tricks und versteckten Klauseln.

Was best connect täglich unternimmt, um den besten Strompreis für rund 16.000 Mitglieder zu erzielen, erklären die beiden Geschäftsführer Markus Aichholzer und Wladimir Polzer im Interview.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zum Thema Strompreis

Seit 1. Januar 2025 müssen sich österreichische Haushalte auf steigende Stromkosten einstellen. Der Grund dafür sind das Auslaufen staatlicher Unterstützungsmaßnahmen, erhöhte Netzentgelte und wieder eingeführte Abgaben.

Gute Frage – die aber seriös kaum zu beantworten ist. Stromtarife ändern sich ständig. Oft bieten Energieanbieter ihre Strompreise zeitlich limitiert an. Hinzu kommen Klauseln, die zu beachten sind. best connect setzt hingegen auf günstige Großabnehmertarifen 365 Tage im Jahr und damit langfristig für beste Bedingungen bei Strom und Gas.

Ende 2024 wurden die staatliche Unterstützung mit der Strompreisbremse und dem Netzkostenzuschuss wieder abgeschafft. Sich regelmäßig zu informieren, lohnt sich. Neue Maßnahmen zur Abfederung hoher Strompreise sind noch abzuwarten.

Erneuerbare Energien wie Wind- und Wasserkraft sowie Photovoltaik haben aufgrund ihrer niedrigen Grenzkosten einen preissenkenden Effekt auf den Großhandelsstrompreis. Sie verdrängen teurere fossile Kraftwerke aus dem Markt, was zu niedrigeren Strompreisen führt. Ein höherer Anteil erneuerbarer Energien stabilisiert somit die Strompreise und reduziert die Abhängigkeit von volatilen fossilen Brennstoffpreisen​.

Netzentgelte decken die Kosten für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau der Stromnetze. Sie werden von der Regulierungsbehörde E-Control festgelegt und können je nach Region und Netzbetreiber unterschiedlich hoch sein.

Sie können Ihren Stromverbrauch durch regelmäßiges Ablesen des Stromzählers oder die Nutzung von Smart-Meter-Technologie überwachen. Einige Anbieter stellen auch Online-Portale zur Verfügung, auf denen Sie Ihren Verbrauch einsehen können.

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